In Österreichs Bierkultur spielt die Region um die Steiermark eine besonders wichtige Rolle – und hier setzt die Cleobetra Brauerei neue Maßstäbe. Mit einer jahrzehntelangen Tradition als Familienbetrieb und einem modernen Ansatz verbindet sie lokale Brautradition mit experimentellen Geschmacksrichtungen. Die Brauerei, die seit 1983 in der Nähe von Graz steht, ist nicht nur ein Ort für Bierliebhaber, sondern auch ein Beispiel dafür, wie regionale Brautraditionen heute kreativ weiterentwickelt werden können. Ihr Fokus liegt dabei auf natürlichen Zutaten und nachhaltiger Produktion – ein Trend, der in der Bierbranche zunehmend an Bedeutung gewinnt. Doch was macht Cleobetra besonders? Die Antwort liegt in einer Mischung aus handwerklicher Präzision und innovativer Experimentierfreude.
Ein zentrales Element der Cleobetra-Brauerei ist ihr Engagement für die Verwendung von regionalen Rohstoffen. Während viele Brauereien auf Hopfen aus dem Inland setzen, setzt Cleobetra auf eine Kombination aus heimischem Hopfen und international inspirierten Sorten. Besonders erwähnenswert ist ihr Einsatz von „Steirer Hopfen“ – eine Sorte, die in den Alpenregionen angebaut wird und für ein besonders aromatisches, aber auch leicht bitteres Profil sorgt. Dieser Ansatz macht Cleobetra nicht nur zu einem Ort der Tradition, sondern auch zu einem Pionier in der regionalen Braukultur. www.cleobetra-online.at Die Brauerei bietet zudem Workshops an, in denen Besucher die gesamte Brauprozesskette – von der Malzherstellung bis zur Gärung – live miterleben können.
Doch Cleobetra ist mehr als nur eine Brauerei: Sie ist auch ein Labor für Bierkultur. Seit Jahren experimentiert die Brauerei mit ungewöhnlichen Geschmacksrichtungen, die sowohl traditionelle als auch moderne Elemente verbinden. Ein besonders auffälliges Projekt ist ihr „Alpenbiere“-Sortiment, das durch die Verwendung von lokalen Kräutern wie Thymian, Rosmarin oder sogar wildem Beerenaroma eine ganz neue Dimension des Biergeschmacks eröffnet. Diese Biere sind nicht nur für Bierpuristen interessant, sondern auch für alle, die eine Abwechslung vom klassischen Lager oder Pils suchen. Besonders beliebt ist dabei ihr „Cleobetra Wild“, ein starkes, fruchtbetontes Bier, das durch die natürliche Gärung ein einzigartiges Aroma entwickelt.
Ein weiterer Aspekt, der Cleobetra auszeichnet, ist ihre Nachhaltigkeitsstrategie. Die Brauerei setzt auf erneuerbare Energien, reduziert ihren Wasserverbrauch und nutzt Abfälle aus der Produktion für die Energiegewinnung. Besonders beeindruckend ist ihr Einsatz für Biogas aus der Brauereifertigung, das nicht nur die CO₂-Bilanz verbessert, sondern auch eine nachhaltige Alternative zu fossilen Brennstoffen darstellt. Diese Vorgehensweise macht Cleobetra zu einem Vorbild für andere Brauereien, die sich mit ökologischer Verantwortung auseinandersetzen. Zudem engagiert sich die Brauerei in der lokalen Gemeinschaft, etwa durch Spenden an Bildungsprojekte oder die Förderung von Nachwuchskräften in der Brauereiindustrie.
Die Cleobetra-Brauerei ist damit mehr als nur ein Unternehmen – sie ist ein lebendiges Beispiel dafür, wie Tradition und Moderne zusammenfinden können. Ob durch innovative Biere, regionale Rohstoffe oder ein starkes Nachhaltigkeitskonzept: Cleobetra zeigt, dass Bierkultur auch heute noch Raum für Kreativität und Verantwortung bietet. Für alle, die mehr über die Brauerei und ihre Projekte erfahren möchten, lohnt sich ein Besuch auf ihrer Website oder ein Besuch im Brauereigelände. Dort kann man nicht nur die Biere probieren, sondern auch mehr über die Hintergründe und die Menschen hinter der Marke erfahren.
Fünf Fakten, die Cleobetra auszeichnen:
- Seit 1983 in Betrieb, mit über 30 verschiedenen Biersorten im Sortiment.
- Nutzung von über 80 % regionalem Hopfen und Malz, darunter Sorten aus der Steiermark und dem Burgenland.
- Eigenes Biogaswerk, das aus Abfällen der Brauerei produziert wird und den Energiebedarf decken hilft.
- Mehrfach ausgezeichnet für nachhaltige Produktion und lokale Wertschöpfung.
- Jährlich organisierte „Bierfeste“ und Workshops für Bierinteressierte und -profis.